NATIONALLIGA A

NEXT GAMES

03.02 La Chx.d.F. vs. Bettlach
03.02 Martigny vs. Belpa

SPIELPLAN / TABELLEN
 Mannschaft   TV   Punkte 
 OWR   102 : 28   35  
 GRL   80 : 28   27  
 SLI   73 : 54   23  
 MAR   61 : 43   19  
 BLP   62 : 44   16  
 CHX   50 : 48   15  
 KRZ   30 : 58   12  
 BWT   27 : 89   5  
 BTT   17 : 110   1  

NATIONALLIGA B
NEXT GAMES
02.02 Belpa II vs. Gals
02.02 Oberwil II vs. Grenchen II
03.02 Hägendorf vs. Horgenberg

SPIELPLAN / TABELLEN


 Mannschaft   TV   Punkte 
 HHA   85 : 43   25  
 GAL   89 : 42   24  
 GR2   77 : 51   16  
 OW2   45 : 42   16  
 BL2   32 : 70   3  
 PHX   28 : 108   3  
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Damen-WM

Tschechien vs. Schweiz
5 : 2



-


Tschechien


Schweiz

5


2

09. Pribylova (Rejlova) 1-1
23. Ledlova (Rullova) 2-2
26. Ledlova (Rullova, Palova) 3-2
35. Kvasnickova (Hyskova, Topicova) 4-2
38. Pribylova (Manhartova, Krizova) 5-2


04. Oliveira (Müller) 0-1
11. Rütimann (Heuscher, Salm) 1-2


Schweizerinnen ärgern Tschechien


Trotz einer ansprechenden Leistung müssen sich die Schweizerinnen im ersten Spiel der WM Tschechien mit 2:5 geschlagen geben.


Der eine oder andere wird sich nach dem ersten Drittel verwundert die Augen gerieben haben, denn die Schweizerinnen führten nach den ersten 15 Minuten mit 1:2 gegen die vierfachen WM-Dritten. Zwar hatten die Favoritinnen mehr Spielanteile, die Damen von Stefan Ruch verdienten sich die Führung aber mit einem frechen Auftritt und eine geschlossenen Mannschaftsleistung. In der 4.Minute war es Oliveira welche mit einem flachen Handgelenkschuss die Schweiz mit 1:0 in Führung bringen konnte. Ärgerlich dann der Ausgleich, in Unterzahl entwischte Pribylova und umkurvte drei Schweizerinnen ehe sie den Ball über die Linie befördern konnte. Der Dämpfer zeigte kaum Wirkung bei den Eidgenossinnen. In der nächsten Überzahl gelang Rütimann die erneute Führung. Sie verwertete einen Abpraller vor dem Tor.


Tschechischer Druck zu gross

Das Zepter aber hatten nach wie vor die Tschechinnen in der Hand. Die Schweiz hatte nicht viele Offensivaktionen. Kam man aber vor das gegnerische Tor wurde es fast immer brandgefährlich. Die beste Chance hatte Rütimann, welche alleine aufs Tor ziehen konnte und nur knapp scheiterte. Mit teilweise nicht nötigen Strafen machten sich die Schweizerinnen dann das Leben selber schwer. „ Wir haben uns selber zuzuschreiben, dass wir das Spiel aus der Hand gegeben haben. Wir wirkten teils übermotiviert und brachten uns mit Unterzahlsituationen selber in Bedrängnis. Dies kostete zusätzlich auch viel Kraft", sagte Coach Ruch nach dem Spiel sichtlich enttäuscht. Schliesslich schafften die Tschechinnen im zweiten Drittel die Wende – Ledlova war zwei Mal erfolgreich.


Unglückliches 4-2

Die Vorentscheidung zu Gunsten der Tschechei fiel dann in der 35. Minute. Der Ball rollte von hinter dem Tor unter die Schoner von Torfrau Vuignier, und kullerte dann irgendwie noch über die Linie. Auch wenn Vuignier in dieser Situation unglücklich aussah, über das ganze Spiel zeigte sie eine tolle Leistung mit einigen ganz grossen Saves. Mit dem 5:2 durch Pribylova in der 38.Minute war dann auch die letzte Hoffnung auf Punkte verflogen. Dass die Schweizerinnen dann in den letzten fünf Minuten gleichwohl noch einmal aufs Tempo drückten und noch einen Treffer suchten unterstreicht die tolle Teamleistung und macht Hoffnung auf das morgige Spiel gegen Italien. „Wir dürfen die Italienerinnen morgen nicht unterschätzen, sie haben einige sehr starke Konterläuferinnen. Morgen dürfen wir vor allem defensiv nicht passiv werden, wie dies uns heute passiert ist", blickt Ruch auf das morgige Spiel gegen Italien voraus.



Spieltelegramm (www.zug2015.com)

 


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