NATIONALLIGA A

NEXT GAMES

03.02 La Chx.d.F. vs. Bettlach
03.02 Martigny vs. Belpa

SPIELPLAN / TABELLEN
 Mannschaft   TV   Punkte 
 OWR   102 : 28   35  
 GRL   80 : 28   27  
 SLI   73 : 54   23  
 MAR   61 : 43   19  
 BLP   62 : 44   16  
 CHX   50 : 48   15  
 KRZ   30 : 58   12  
 BWT   27 : 89   5  
 BTT   17 : 110   1  

NATIONALLIGA B
NEXT GAMES
02.02 Belpa II vs. Gals
02.02 Oberwil II vs. Grenchen II
03.02 Hägendorf vs. Horgenberg

SPIELPLAN / TABELLEN


 Mannschaft   TV   Punkte 
 HHA   85 : 43   25  
 GAL   89 : 42   24  
 GR2   77 : 51   16  
 OW2   45 : 42   16  
 BL2   32 : 70   3  
 PHX   28 : 108   3  
Die letzten Mohikaner am Jurasüdfuss

Während den Anfängen des Streethockeys in der Schweiz tummelte sich in der Region Seeland/Jurasüdfuss ein Verein nach dem anderen. In der Nationalliga A sind davon nur noch Grenchen und Bettlach übrig geblieben.

Mühlefeld, Sahligut, Aegerten, Grenchen, Bettlach, Nidau, Biel, Scheuren, Lengnau…die Vereine welche sich vom Bielersee der Aare entlang in Richtung Solothurn angesiedelt hatten waren in den 90er Jahren weit verbreitet, und sie waren meist äusserst erfolgreich. Das Herz des Streethockeys schlug damals definitiv rund um Biel. Auf die Meisterjahre des legendären SHC Mühlefeld folgten die grossen Zeiten des SHC Grenchen mit 4 Meisterschaftssiegen in Serie. Als die restlichen Regionen der Schweiz ebenfalls immer stärken wurden und die Titel nach Sierre oder Oberwil wanderten, erlebte die Hochburg Biel ihren schleichenden Untergang. Von den eingangs erwähnten Clubs spielten zuletzt nur noch Grenchen, Bettlach und Aegerten in der NLA, vor zwei Jahren verabschiedete sich dann mit Aegerten auch noch der letzte Verein aus der ehemaligen Hochburg Biel von der Landkarte der Nationalliga A. Somit verbleiben aus der Vielzahl
der Vereine entlang des Juras nur noch die beiden Nachbarn Grenchen und Bettlach in der höchsten Spielklasse. Am nächsten Samstag duellieren sich die beiden zum ersten Mal in der laufenden Saison.

David vs. Goliath? Nicht immer!
Seit der Rückkehr des SHC Bettlach in die Nationalliga A war die Rollenverteilung in diesem Duell meist klar. Grenchen ist der Favorit, Bettlach der „kleine" Nachbar welcher dem Favoriten nur zu gerne ein Bein stellen würde. 18mal gab es dieses Derby seit dem Wiederaufstieg der Bettlacher, in 14 Fällen siegte Grenchen. Nach einer Durststrecke von zuletzt vier Jahren konnten die Bettlacher jedoch in der letzten Saison zu Hause gegen Grenchen einen achtbaren 7:3-Erfolg feiern, das Duell im Eichholz entschieden die Limpachtaler mit zwei Toren Differenz hingegen wiederum für sich. Bettlach-Stürmer Thomas Walker ist mit dem SHCB in die NLA aufgestiegen und weis daher nur zu gut was ihn am Samstag erwartet: "Die Spiele gegen Grenchen sind für uns immer Derbys und als wir im letzten Jahr nach langer Zeit wieder einmal gegen Grenchen gewinnen konnten war das schon speziell. Ich denke Grenchen ist ein Gegner an welchem wir uns orientieren müssen". Auch wenn Grenchen auch in diesem Jahr der Favorit ist, so verspricht das Duell vom Samstag eine spannende Ausgangslage.

Wegweisendes Derby

"Wir gehen mit positiven Gefühlen in die Partie gegen Grenchen. Wir sind gut in die Saison gestartet, zwar nicht unbedingt resultatmässig, aber unser System hat grundsätzlich gut funktioniert, auch wenn wir in der Offensive noch Verbesserungspotential haben", blickt Walker auf die ersten Runden zurück. Nicht nur in Bettlach, auch ein paar Kilometer weiter westlich zieht man mit gemischten Gefühlen eine erste Bilanz. Grenchen siegte am letzten Wochenende zu Hause gegen Belp, musste sich am Folgetag jedoch in Sierre knapp geschlagen geben. Bettlach seinerseits siegte zu Hause genau so diskussionslos gegen Kernenried, wie es die zwei weiteren Duelle gegen Oberwil und Belp verlor. Auffällig dabei, dass bei allen drei Spielen der Hudecek-Truppe die Null auf einer Seite des Resultates stand. Zwei Mal erzielten die Bettlacher kein Tor, beim Sieg gegen Kernenried kassierten sie jedoch auch keines. Eine Folge des Systemwechsels? "Das Spiel ist sowohl in der Defensive wie auch in der Offensive viel taktischer geworden. Du kannst defensiv vieles erreichen wenn du sofort die Zone wieder schliessen kannst, gleichzeitig ist es dann aber natürlich auch umso schwerer gegen defensiv starke Teams wie Oberwil zu Torchancen zu kommen. Ich denke es ist mit dem neuen System einfacher Tore zu verhindern als Tore zu schiessen", meint der 30-jährige Walker.


Beide Teams möchten die erste Qualifikationsphase in den Top 4 abschliessen, daher geht es in diesem Derby in erster Linie um wichtige Punkte und nur nebenbei darum, welcher der beiden letzten Mohikaner am Jurasüdfuss die Nase vorne hat. Unser Spiel der Runde gibt es am Samstag wiederum im LIVE-TICKER


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