NATIONALLIGA A

NEXT GAMES

03.02 La Chx.d.F. vs. Bettlach
03.02 Martigny vs. Belpa

SPIELPLAN / TABELLEN
 Mannschaft   TV   Punkte 
 OWR   102 : 28   35  
 GRL   80 : 28   27  
 SLI   73 : 54   23  
 MAR   61 : 43   19  
 BLP   62 : 44   16  
 CHX   50 : 48   15  
 KRZ   30 : 58   12  
 BWT   27 : 89   5  
 BTT   17 : 110   1  

NATIONALLIGA B
NEXT GAMES
02.02 Belpa II vs. Gals
02.02 Oberwil II vs. Grenchen II
03.02 Hägendorf vs. Horgenberg

SPIELPLAN / TABELLEN


 Mannschaft   TV   Punkte 
 HHA   85 : 43   25  
 GAL   89 : 42   24  
 GR2   77 : 51   16  
 OW2   45 : 42   16  
 BL2   32 : 70   3  
 PHX   28 : 108   3  

 


 

-

USA


Schweiz

7


1

04. Daugherty (Petito) 1-0
25. Sullivan (Hackett, Daugherty) 2-0
27. Wilson (Schlegel) 3-1
38. Housser 4-1
43. Schlegel (Housser, Liebers) 5-1
43. Merchant (Gregory, Ruiz) 6-1
44. Heynes (Hackett, Molitierno) 7-1


26. Tim Müller (Métroz, Döbeli) 2-1

 

 


Bitteres Viertelfinal-Aus für Schweizer



Die Schweiz bleibt im Viertelfinale gegen die USA ohne Chance, verliert aber zum Schluss definitiv zu hoch.


Wenn sich Tibor Kapanek für sein Team einen Start ins heutige Spiel hätte wünschen können, so hätte er bestimmt nicht ausgesehen. Bereits in der 4.Minute gingen die US-Amerikaner in Führung. Jim Daugherty konnte von der Seite durchbrechen und fand bei Pascal Melliger die Lücke zwischen den Beinen. In diesem ersten Drittel hatten die Schweizer nicht den Hauch einer Chance. Die USA unterstrich die Leistung aus der Vorrunde und war spielbestimmend. Zu mehr als Entlastungsangriffen kamen die Schweizer nicht und das knappe 1:0 zur Pause hatte auch nur Bestand, weil Melliger im Tor den einen oder anderen Big Save auspacken konnte.


Anschlusstreffer währt nur kurz

Immerhin, im Mittelabschnitt fand das Kapanek-Team den Tritt ins Spiel etwas besser. Mit einem satten Schuss liess Yanick Sterchi, welcher bisher eine grossartige WM abliefert, die Bossard-Arena aufhorchen, leider prallte sein Slapshot vom Innenpfosten wieder zurück auf einen amerikanischen Stock. Auch im kurz darauf folgenden Powerplay hatten die Schweizer plötzlich sehr gute Möglichkeiten den Ausgleich zu bewerkstelligen, blieben aber ohne zählbaren Erfolg. Kaum wieder komplett nutzten die US-Boys eine kurze Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Schweizer aus. Hackett spielte in den Slot wo Sullivan ungedeckt verharrte und den Ball nur noch ins Tor chippen musste. Immerhin – nur etwas mehr als seine Minute später gelang dem 18-jährigen Tim Müller sein erstes WM Tor nach einem gewonnenen Bully. Der Jubel in der Bossard Arena war euphorisch, und doch blieb er dann im Hals stecken, denn nur 42 Sekunden später erhöhten die USA auf 3:1. Wieder holte sich die Schweizer Defensive schlechte Noten ab, für einmal machte auch Melliger keine gute Figur.


Kein Happy-End

Hollywood-Fans welche zum Ende einer Geschichte gerne ein Happy-End sehen, hätten bereits beim Anschlusstor von Tim Müller aufhören sollen zu lesen. Zwar bemühte sich die Schweiz im Schlussdrittel den so wichtigen Anschlusstreffer zu schaffen, fand jedoch kein erfolgreiches Mittel um die Amerikaner zu bezwingen. Ein Konter von Bobby Housser nutzte dieser 7 Minuten vor dem Ende zum 4:1 und somit zur Entscheidung. Coach Kapanek versuchte bei einem folgenden Powerplay das Unmögliche noch möglich zu machen. Die Variante den Torhüter durch einen weiteren Feldspieler zu ersetzen brachte zwar Erfolg, jedoch nur für die USA welche das 5:1 buchen konnten. Die Schweizer nun natürlich komplett geknickt und auch mental nach den zuletzt schwierigen Spiele wohl mit leeren Batterien kassierten noch zwei weitere Treffer. Das Verdikt mit diesem 7:1 ist zu hart, der Sieg der Amerikaner hingegen ist hochverdient.


Das Turnier geht für die Schweizer mit den Platzierungsspielen noch weiter. Morgen treffen sie um 14:45 in der Bossard Arena auf Portugal.




Spieltelegramm (www.zug2015.com)


 

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