NATIONALLIGA A

NEXT GAMES

03.02 La Chx.d.F. vs. Bettlach
03.02 Martigny vs. Belpa

SPIELPLAN / TABELLEN
 Mannschaft   TV   Punkte 
 OWR   102 : 28   35  
 GRL   80 : 28   27  
 SLI   73 : 54   23  
 MAR   61 : 43   19  
 BLP   62 : 44   16  
 CHX   50 : 48   15  
 KRZ   30 : 58   12  
 BWT   27 : 89   5  
 BTT   17 : 110   1  

NATIONALLIGA B
NEXT GAMES
02.02 Belpa II vs. Gals
02.02 Oberwil II vs. Grenchen II
03.02 Hägendorf vs. Horgenberg

SPIELPLAN / TABELLEN


 Mannschaft   TV   Punkte 
 HHA   85 : 43   25  
 GAL   89 : 42   24  
 GR2   77 : 51   16  
 OW2   45 : 42   16  
 BL2   32 : 70   3  
 PHX   28 : 108   3  

 


 


-

Schweiz


Italien

4


1

14. Stucki (Raphael Melliger) 1-1
16. Faina (Henzi, Marc Müller) 2-1
35. Stucki (Sterchi) 3-1
36. Aegerter (Stucki) 4-1


03. Fiore (Peragine, Setacci) 0-1

 

 


4:1 gegen Italien - Schweiz im 1/4-Final



Die Schweiz steht am Freitag um 15:30 im Viertelfinale gegen die USA. Das Team von Tibor Kapanek schlägt Italien hochverdient mit 4:1.


Es war eine lange Zitterpartie. Noch vor dem letzten Durchgang waren die Schweizer nur mit 2:1 in Führung. Zwei Powerplay-Tore im Schlussdrittel durch Stucki (35.) und Aegerter (36.) setzten dem Spiel dann aber definitiv den Deckel auf.


Für einmal startet die Schweiz gut ins Spiel, Melliger hatte bereits nach 33 Sekunden die erste Torchance und die ersten Einsätze waren geprägt von Schweizer Druck. Mit der ersten kleinen Druckphase der Italiener lagen die Schweizer aber plötzlich im Hintertreffen. Fiore konnte im Slot nicht am Torschuss gehindert werden und überlistete den sonst tadellosen Pascal Melliger im Tor. Die Schweiz war jedoch tonangebend, die Italiener konnten immer wieder Nadelstiche setzen, besonders Daniel Setacci stellte die Schweiz immer wieder vor Probleme und hätte in der 11.Minute beinahe noch das 2:0 gebucht, die Latte rettete für die Schweizer. Drei Minuten später fiel der längst fällige Ausgleich. Stucki traf von der blauen Linie mit einem Slapshot.


Schnelle Führung im Mitteldrittel

Wer sich in der Pause ein Bier gönnte, tat gut daran nicht zu lange bei milden Temperaturen vor dem Stadion zu verweilen. Die Schweizer gewannen das Startbully, zeigten eine tolle Ballstafette und Henzi schoss aufs Tor, wo Faina nach nur 18 Sekunden entscheidend ablenken konnte. Dem Torschützen tat der Treffer sichtlich gut: „Wir wollen immer einen Spieler vor dem Tor haben, heute war ich zum Glück da und endlich hat es geklappt mit dem Tor. Für mich löste sich damit eine Blockade, das habe ich im weiteren Verlauf des Spiels gemerkt, endlich bin auch ich im Turnier angekommen", zeigte sich Alessio Faina erleichtert. Endlich war die Schweiz in Front, ein wichtiger Faktor, denn die Italiener konnten kaum einmal einen sauberen Spielaufbau betreiben. Die Schweiz störte früh und konnte in der Zone des Gegners immer wieder Ballgewinne verzeichnen. „Die letzten Minuten des Spiels gestern gegen Griechenland waren wir zu passiv und prompt fielen die Tore. Die Vorgabe heute von Tibor Kapanek war klar, dass wir 45 Minuten lang die Mittelzone zu machen. Durch die Tatsache, dass die Italiener sehr tief standen, hat sich das Spiel automatisch in ihre Zone verlagert", hat Faina eine Erklärung für das offensive Schweizer Spiel. Was einzig fehlte war das vorentscheidende dritte Tor. Auch nach 30 Minuten führte die Schweiz zu knapp mit 2:1.


Doppelschlag im Powerplay

Die Entscheidung sollte dann innerhalb von 70 Sekunden im Schlussabschnitt fallen. Stucki, erneut mit einem satten Slapshot traf zum 3:1 und als später ein Schuss von Stucki für einmal hängen blieb, reagierte Aegerter blitzschnell und haute den Abpraller aus der Luft in die Maschen. Italien war zu limitiert um das Heft noch herum zu reissen, die Schweiz konnte den Drei-Tore-Vorsprung ohne Probleme über die Zeit bringen.


Als Aussenseiter gegen USA

Morgen trifft die Schweiz um 15:30 im Viertelfinal auf die USA. Die US-amerikaner zeigten bisher ein makelloses Turnier und sind ohne Punkverlust durchs Turnier gekommen. Die Schweiz ist klarer Aussenseiter und will aus dieser Position morgen die Überraschung schaffen. „Wir haben in diesem Turnier gesehen, dass viel möglich ist wenn man als Team auftritt. Wir haben nichts zu verlieren, haben jetzt unser Minimalziel erreicht. Wenn wir morgen die taktischen Vorgaben des Trainers umsetzen ist ein Sieg nicht unmöglich", meinte Faina, bevor er sich mit seinen Teamkollegen der schnellen Regeneration widmete.



Spieltelegramm (www.zug2015.com)



 

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