NATIONALLIGA A

NEXT GAMES

03.02 La Chx.d.F. vs. Bettlach
03.02 Martigny vs. Belpa

SPIELPLAN / TABELLEN
 Mannschaft   TV   Punkte 
 OWR   102 : 28   35  
 GRL   80 : 28   27  
 SLI   73 : 54   23  
 MAR   61 : 43   19  
 BLP   62 : 44   16  
 CHX   50 : 48   15  
 KRZ   30 : 58   12  
 BWT   27 : 89   5  
 BTT   17 : 110   1  

NATIONALLIGA B
NEXT GAMES
02.02 Belpa II vs. Gals
02.02 Oberwil II vs. Grenchen II
03.02 Hägendorf vs. Horgenberg

SPIELPLAN / TABELLEN


 Mannschaft   TV   Punkte 
 HHA   85 : 43   25  
 GAL   89 : 42   24  
 GR2   77 : 51   16  
 OW2   45 : 42   16  
 BL2   32 : 70   3  
 PHX   28 : 108   3  
Der letzte Tanz – ein schneller Sirtaki


Im letzten Gruppenspiel trifft die Schweiz heute um 15:30 in der Bossard Arena auf Griechenland. Für den direkten Einzug in die Viertelfinals braucht es unbedingt einen Sieg.

Wer Streethockey noch nie gesehen hat und sich zum ersten Mal mit einer WM beschäftigt, wird von einer leichten Aufgabe ausgehen. Auf einem Online-Portal wurden Bermuda und Griechenland gar als Kanonenfutter in der Schweizer Gruppe bezeichnet. Naja vielleicht hätte sich der Autor das Spiel der Griechen gestern gegen Kanada ansehen sollen. Zum ersten Mal überhaupt konnten die Griechen den Rekordweltmeister bezwingen, und dies absolut verdient. „Sie haben sehr schnelle Stürmer, wir müssen in der Verteidigung ungemein aufmerksam sein dass wir nicht überlaufen werden. Aber mit einem guten Stellungsspiel können wir da entgegen halten", sagte Verteidiger Lukas Stäheli während er den Griechen gegen Kanada zusah. Ziel der Schweizer Mannschaft wird es sein müssen das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, wird die Partie zum offenen Schlagabtausch, wird es gegen die athletisch überragenden Griechen ganz schwierig, das mussten auch die Kanadier erfahren.

Strafen: Eine Gratwanderung
Die Griechen sind eigentlich Kanadier und die Griechen spielen dementsprechend auch wie Kanadier. Nur hatte die Schweiz im Gruppenspiel gegen das "richtige" Kanada oft Mühe in der Defensive. „In der Verteidigung müssen wir konsequent auf den Gegner spielen und dürfen uns nicht auf den Ball konzentrieren. Sicherlich müssen wir auch mal einen guten Check setzen um den Ball zu erobern und unsere Flügel zu lancieren. So können wir auch Akzente in der Offensive setzen", hat der Bettlacher einen klaren Plan wie das Spiel gegen Griechenland laufen könnte. Die Grenze zwischen gesunder und übertriebener Härte ist oft fliessend, das mussten die Schweizer in dieser Woche des Öfteren feststellen, eine Strafenflut ist allerdings das letzte was man gegen die Griechen brauchen kann. „Ja der Grat ist schmal, jeder steht in der Pflicht clever zu sein und hart zu spielen innerhalb der erlaubten Mittel. Das ist manchmal schwierig aber da ist jeder einzelne Spieler gefordert diese Grenze zu finden", so der 23-jährige Stäheli.

Ein Sieg ist Pflicht – so oder so
Für eine direkte Viertelfinalqualifikation der Schweizer braucht es mit Sicherheit einen Sieg gegen Griechenland, doch auch dies könnte unter Umständen nicht reichen um den 3.Platz zu schaffen. Die Schweiz ist für die Viertelfinals direkt qualifiziert und umgeht ein Qualifikationsspiel (wohl gegen Italien) wenn:

- Sie gegen Griechenland mit mehr als 3 Toren Differenz gewinnt
- Sie gegen Griechenland gewinnt und Kanada gegen Tschechien am Abend mindestens 1 Punkt holt

Für das kapitale Spiel gegen Griechenland sollte Coach Kapanek auf alle Spieler zurückgreifen können. Die Fragezeichen welche hinter den zuletzt angeschlagenen Fuchs und Tim Müller standen dürften ebenfalls beseitigt sein.


 
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