NATIONALLIGA A

NEXT GAMES

03.02 La Chx.d.F. vs. Bettlach
03.02 Martigny vs. Belpa

SPIELPLAN / TABELLEN
 Mannschaft   TV   Punkte 
 OWR   102 : 28   35  
 GRL   80 : 28   27  
 SLI   73 : 54   23  
 MAR   61 : 43   19  
 BLP   62 : 44   16  
 CHX   50 : 48   15  
 KRZ   30 : 58   12  
 BWT   27 : 89   5  
 BTT   17 : 110   1  

NATIONALLIGA B
NEXT GAMES
02.02 Belpa II vs. Gals
02.02 Oberwil II vs. Grenchen II
03.02 Hägendorf vs. Horgenberg

SPIELPLAN / TABELLEN


 Mannschaft   TV   Punkte 
 HHA   85 : 43   25  
 GAL   89 : 42   24  
 GR2   77 : 51   16  
 OW2   45 : 42   16  
 BL2   32 : 70   3  
 PHX   28 : 108   3  

 


 


-

Schweiz


Kanada

2


7

30. Sterchi (Tim Müller) 1-5
34. Marc Müller (Métroz, Fuchs) 2-5


01. Kuczmarski 0-1
03. Daoust (Duguay) 0-2
07. Kuczmarski (Vargas-Dias, Morency) 0-3
17. Kuczmarski (Brunet, Vargas-Dias) 0-4
22. Daoust (Tremblett, Giustini) 0-5
34. Giustini (Tremblett, Stoico) 2-6
44. D'Abadie (Kuczmarski) 2-7

 

 


 

Kanterniederlage vor vollem Haus


Ein veritabler Fehlstart und zu viele Strafen waren am Anfang einer schliesslich deutlichen Niederlage gegen Kanada für das Schweizer Team.


Als Kucmarski mit einem Schuss aus spitzem Winkel in der 7.Minute zum 0:3 für die Kanadier traf, schien die Vorentscheidung in diesem Spiel bereits früh gefallen. Zuvor sorgten ein defensives Blackout und mangelnde Organisation bei einem Konter der Nordamerikaner bereits dafür, dass die Zuschauer eine erste Enttäuschung zu verarbeiten hatten. 5‘811 Zuschauer fanden den Weg nach Zug und verwandelten die Bossard Arena in ein rot-weisses Tollhaus – unglaublich!


Der kapitale Fehlstart schmerzte und war gegen den Rekordweltmeister natürlich eine gewichtige Hypothek. „Ich glaube nicht dass wir nervös waren, aber wir waren einfach in den Köpfen nicht bereit. Die ersten zwei Tore waren Geschenke von uns, und dann war bei ihnen natürlich der Bann gebrochen", blickte Yannick Sterchi nach dem Spiel auf diese Anfangsphase zurück. Immerhin – die Schweizer konnten sich in der Folge etwas besser organisieren und den ersten Ansturm der Kanadier etwas stoppen. Kanada aber war überlegen, athletisch und technisch hatte der Bronzegewinner der letzten WM einfach mehr zu bieten. Die Aufgabe für die Eidgenossen blieb schwierig. „Die Kanadier sind sehr ballsicher, jeder Pass kommt präzise beim Mitspieler an, sie decken die Bälle sehr gut ab und defensiv agierten sie sehr solide was es uns extrem schwierig machte Bälle zu erkämpfen", meinte der Grenchner Sterchi.


Zu viele Strafen
Durch die schnellen Vorstösse Kanadas mussten die Schweizer immer wieder zu unerlaubten Mitteln greifen, ein Teufelskreis, denn im Powerplay konnte Kanada natürlich die Klasse erst recht ausspielen. Zwei weitere Überzahltreffer durch Kuczmarski (17.) und Daoust (22.) liessen die letzten Zweifel darüber verschwinden wer heute als Sieger vom Platz gehen wird. Immerhin gelang Sterchi mit einem Schuss von hinter der blauen Linie 50 Sekunden vor der zweiten Pause das erste Tor, Alessio Faina hatte vor dem Tor mustergültig die Sicht genommen.


Zu Beginn des Schlussdrittels konnte Marc Müller, wie Sterchi im Powerplay, gar noch auf 2:5 verkürzen. Die Hoffnung dass die Schweizer nochmals für Spannung sorgen könnten beantwortete jedoch Giustini nur 43 Sekunden danach mit dem 2:6. Den Schlusspunkt setzten die Ahornblätter in der vorletzten Minute mit dem vierten Treffer in Überzahl.


Am Montag geht es um 17:30 weiter mit dem Spiel gegen Vizeweltmeister Tschechien. Der Gegner wird bestimmt nicht schlechter sein, Sterchi und seine Mitspieler wollen jedoch die guten Punkte mitnehmen: „An die Leistung des letzten Drittels müssen wir anknüpfen. Wir müssen die positiven Punkte aus dem Spiel mitnehmen, beispielsweise dass uns zwei Powerplay-Tore gelungen sind."



Spieltelegramm (www.zug2015.com)

 

Seite bearbeiten
2 8 7 8 3 3