NATIONALLIGA A

NEXT GAMES

03.02 La Chx.d.F. vs. Bettlach
03.02 Martigny vs. Belpa

SPIELPLAN / TABELLEN
 Mannschaft   TV   Punkte 
 OWR   102 : 28   35  
 GRL   80 : 28   27  
 SLI   73 : 54   23  
 MAR   61 : 43   19  
 BLP   62 : 44   16  
 CHX   50 : 48   15  
 KRZ   30 : 58   12  
 BWT   27 : 89   5  
 BTT   17 : 110   1  

NATIONALLIGA B
NEXT GAMES
02.02 Belpa II vs. Gals
02.02 Oberwil II vs. Grenchen II
03.02 Hägendorf vs. Horgenberg

SPIELPLAN / TABELLEN


 Mannschaft   TV   Punkte 
 HHA   85 : 43   25  
 GAL   89 : 42   24  
 GR2   77 : 51   16  
 OW2   45 : 42   16  
 BL2   32 : 70   3  
 PHX   28 : 108   3  
Hildreth: Rückkehr in die zweite Heimat


2009 stieg die USA gegen die Schweiz in die A-Gruppe auf und eliminierte am Tag darauf den damals amtierenden Weltmeister Kanada. Sowohl damals in Pilsen wie auch bei den letzten zwei Weltmeisterschaften etablierten sich die Amerikaner als absolutes Spitzenteam. Trotz zweifacher Halbfinal-Qualifikation warten die ambitionierten US-Boys jedoch immer noch auf das erste Edelmetall. Verteidiger Andrew Hildreth, welcher drei Jahre bei den Oberwil Rebells spielte, macht im Interview jedoch klar, dass der Durst nach der ersten WM-Medaille in Zug gestillt werden soll. Zudem hält er für uns noch eine Überraschung bereit, was seine sportliche Zukunft betrifft.




Andrew, nur noch ein paar Tage bis du für die Weltmeisterschaften in die Schweiz zurückkehren wirst. Wie fühlst du dich, kurz vor Beginn der WM?

Ich fühle mich grossartig, ich bin zwar ein bisschen nervös und aufgeregt aber auch absolut bereit. Jeden Tag bereite ich mich jetzt schon vor als wäre der Tag des ersten Spiels gegen die Slowakei


Die USA war 2009 und 2011 in den Halbfinals und belegte an der letzten WM in St.John’s den 5.Platz. Auch wenn es immer knapp war, warten die US-Boys auf das erste Edelmetall an einer WM. Warum hat es bisher noch nie geklappt zu den Top-3 zu gehören?

Frühere US-Teams hatten immer Probleme in ganz grundlegenden Bereichen. Wir hatten immer gute Spieler, aber nie eine komplette Mannschaft welche uns bis ins Finale gebracht hätte. Wir hatten immer Mühe unsere beste Leistung über 45 Minuten abrufen zu können. Uns fehlte auch ein klares System, unsere Gegner schafften dadurch den entscheidenden Unterschied. Das grösste Problem aber war, dass wir individuell und als Team nicht gut genug vorbereitet waren um ein Turnier auf solch einem hohen Level zu spielen.


Auch in diesem Jahr gehören die USA zu den Geheimfavoriten des Turniers und auf dem Papier präsentiert ihr ein interessantes und talentiertes Team. Dies könnte euer Jahr werden oder?

Ja, mit uns wird definitiv zu rechnen sein, denn das diesjährige Team ist komplett anders als in früheren Jahren. Wir haben uns in diesem Jahr während 3 Camps vorbereitet und unser Coach Cory Herschk hat uns seine klaren Vorstellungen eines Spielsystems eingeimpft. Unser Kader hat Tiefe, viel Speed und ist technisch stark, was uns von einem Finale träumen lässt.


In diesem starken Team finden sich erfahrene Spielern wie Bobby Housser, Denny Schlegel oder natürlich auch du selber. Aber gibt es auch einige neue Spieler die euren Gegnern Probleme bereiten können?

Wir haben vier junge Akteure welche bereits einen grossen Einfluss auf unser Team haben. Drei dieser Spieler waren im letzten Jahr an der U20-WM in Bratislava: Matt Caron, Jon Ruiz und Korey Wilson. Caron ist ein „Pferd" in unserer Defensive, während Ruiz und Wilson in ihrem Spiel schon fast magisch sind. Und schliesslich ist da noch Jess Hackett. Dieser Junge hat erst vor einigen Monaten mit Streethockey begonnen, ist aber bereits einer der Spieler welchen ich am liebsten zuschaue wenn sie auf dem Feld sind. Er spielt wie ein verrückter Hund und bringt viel Energie ins Team. Energie welche die älteren Spieler wie ich sehr gut brauchen können.


Viele deiner Teamkollegen werden zum ersten Mal in der Schweiz sein, für dich aber ist es die Rückkehr in eine Stadt in welcher du schon für einige Jahre gelebt hast. Wie fühlt es sich an zurück an den Zugersee zu kommen?

Es ist grossartig zurück zu kommen. Ich habe drei Jahre für die Rebells gespielt und so ist Zug durchaus zu meiner zweiten Heimat geworden.


Es ist gut möglich, dass die USA und die Schweiz im Viertelfinale aufeinander treffen könnten. Viele deiner Freunde aus Zug spielen in der Schweizer Nationalmannschaft. Wenn dieses Duell tatsächlich Realität werden sollte, wäre es nicht eine tolle Geste von dir deine Schweizer Freunde gewinnen zu lassen?

Ich wünschte ich könnte diese Frage mit ja beantworten. Aber auf dem Spielfeld ist Krieg, und ich habe den Befehl erhalten keine Gefangenen zu nehmen. Ich schlage aber vor, dass wir uns erst im Finale treffen und dann schauen wir wer die Goldmedaille mehr verdient.


Uns ist zu Ohren gekommen, dass du nach der WM in Zug bleiben wirst. Werden wir dich demnach im nächsten Jahr wieder im Trikot der Rebells sehen?

Ja das stimmt. Ich werde nächste Saison wieder für die Rebells spielen und versuchen mit ihnen das Double zu verteidigen.



Housser und Hildreth (vorne) - Gemeinsam zu Gold?
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