NATIONALLIGA A

NEXT GAMES

03.02 La Chx.d.F. vs. Bettlach
03.02 Martigny vs. Belpa

SPIELPLAN / TABELLEN
 Mannschaft   TV   Punkte 
 OWR   102 : 28   35  
 GRL   80 : 28   27  
 SLI   73 : 54   23  
 MAR   61 : 43   19  
 BLP   62 : 44   16  
 CHX   50 : 48   15  
 KRZ   30 : 58   12  
 BWT   27 : 89   5  
 BTT   17 : 110   1  

NATIONALLIGA B
NEXT GAMES
02.02 Belpa II vs. Gals
02.02 Oberwil II vs. Grenchen II
03.02 Hägendorf vs. Horgenberg

SPIELPLAN / TABELLEN


 Mannschaft   TV   Punkte 
 HHA   85 : 43   25  
 GAL   89 : 42   24  
 GR2   77 : 51   16  
 OW2   45 : 42   16  
 BL2   32 : 70   3  
 PHX   28 : 108   3  
Grenchen fordert Oberland im Final


Nicht immer laufen die Playoffs so wie es die Tabelle in der Qualifikation erahnen lässt, in der Nationalliga B aber haben sich die beiden Besten der Qualifikation fürs Finale qualifiziert.


Exakt vor 20 Jahren hiess der NLB-Meister SHC Berner Oberland, die „Bödeler" sind danach in die NLA aufgestiegen und konnten dort ebenfalls einen Meistertitel feiern. Inzwischen gehören die Oberländer wieder zur absoluten Spitze der zweithöchsten Liga. Nach der knappen Finalniederlage in der vergangenen Saison, soll nun endlich wieder ein Titel gefeiert werden. Für Stürmer Alain Dubler ist die diesjährige Mannschaft bereit für den Pokal: „Meiner Ansicht nach sind wir in dieser Saison zu einer verschworenen Truppe gewachsen, welche auch wichtige und entscheidende Spiele gewinnen kann. Mit Andreas Gerber haben wir zudem einen ehemaligen Schweizer Nationalspieler verpflichtet, welcher uns mental sowie spielerisch sehr weit bringen kann. Ich würde sagen, dass wir aber vor allem aufgrund der guten Mischung in unserem Team den Final erreicht haben. Gewonnen haben wir jedoch noch nichts und deshalb gilt es den Fokus nun voll und ganz auf den Samstag zu richten."


Schneller Aufstieg von Grenchen

Eine spannende und vor allem schnelle Entwicklung hat aber auch der Finalgegner aus Grenchen vorzuweisen. In der zweiten Saison nach dem Aufstieg in die NLB stehen die Solothurner bereits im Endspiel. „Jeder Spieler hat aus den Fehlern der letzten Saison gelernt und jeweils Fortschritte gemacht. Der Kader ist breit aufgestellt und ergänzt sich gut. Jeder im Team hat seine Rolle und hat dazu beigetragen, dass wir nun im Final stehen. Der Finaleinzug hat unseren Teamgeist nun noch mehr gestärkt und wir freuen uns auf das Finale", analysiert Roman Bütikofer das Vorpreschen seiner Grenchner, welche mit einer spannenden Mischung zwischen erfahrenen und jungen Spielern auftrumpfen können.


Oberland ist Favorit, doch der Blick auf die Ergebnisse aus der Qualifikation lässt dem Liebhaber von knappen und umkämpften Spielen das Wasser im Munde zusammenlaufen. 11:10 siegte Oberland im ersten Saisonspiel gegen Grenchen, im Rückspiel setzten sich die Uhrenstädter im Penaltyschiessen mit 5:4 durch. Sowohl Dubler wie auch Bütikofer zeigen denn auch grossen Respekt vor dem Gegner. „Grenchen besitzt über zahlreiche Spieler mit NLA-Erfahrung, dies macht sie zu einer sehr gefährlichen Mannschaft. Mich beeindrucken in dieser Saison zudem das harte Körperspiel und die kämpferische Arbeitseinstellung. All diese Eigenschaften machen Grenchen zu einem sehr unangenehmen Gegner", meint Dubler und weist Grenchen gar die Favoritenrolle zu. Für Bütikofer verkommt das Finale auch zu einer Nervensache: „Entscheidend wird sicher sein, wer sich während des Spiels besser im Griff hat, denn beide Teams verfügen über ein starkes Powerplay. Weiter ist nicht ausser Acht zu lassen, dass beide Torhüter sehr stark sind und somit den Spielverlauf ebenfalls prägen können."


Herausforderung Herrenmatthalle

Ganz bestimmt im Fokus stehen werden die Torhüter am kommenden Samstag beim ersten Spiel in Wimmis. In den beiden bisherigen Playoff-Spielen bekamen die Zuschauer in der Herrenmatthalle im Schnitt über 20 (!) Tore zu sehen. Der Belag in der Halle hat seine Tücken, das weiss auch der Gast aus Grenchen. „Wichtig ist, dass man stets in Bewegung bleibt und in jeder Lage versucht, die Torchance zu ergreifen. Aufgrund des schnellen Spiels in der Halle, ist natürlich auch der schnelle Wechsel von Defensiv auf Offensiv sehr wichtig und dass man keine Ballverluste in der Mittelzone zulässt" sagt Roman Bütikofer. „Klar, wir können Woche für Woche in Wimmis trainieren und haben unser Spiel dementsprechend auf diesen Untergrund abgestimmt. Jedoch darf der Heimvorteil auch nicht überbewertet werden, denn Grenchen hat zahlreiche technisch beschlagene und erfahrene Spieler, welche es sich gewohnt sind auf schnellem Untergrund zu spielen", relativiert derweil der ehemalige Belper Alain Dubler.

Spiel 1 der best of three Serie startet am kommenden Samstag (14:00) in Wimmis.



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