NATIONALLIGA A

NEXT GAMES

03.02 La Chx.d.F. vs. Bettlach
03.02 Martigny vs. Belpa

SPIELPLAN / TABELLEN
 Mannschaft   TV   Punkte 
 OWR   102 : 28   35  
 GRL   80 : 28   27  
 SLI   73 : 54   23  
 MAR   61 : 43   19  
 BLP   62 : 44   16  
 CHX   50 : 48   15  
 KRZ   30 : 58   12  
 BWT   27 : 89   5  
 BTT   17 : 110   1  

NATIONALLIGA B
NEXT GAMES
02.02 Belpa II vs. Gals
02.02 Oberwil II vs. Grenchen II
03.02 Hägendorf vs. Horgenberg

SPIELPLAN / TABELLEN


 Mannschaft   TV   Punkte 
 HHA   85 : 43   25  
 GAL   89 : 42   24  
 GR2   77 : 51   16  
 OW2   45 : 42   16  
 BL2   32 : 70   3  
 PHX   28 : 108   3  


Kapanek: "Die hohen Niederlagen waren ein Schuss vor den Bug"

Interview: Freddy Trütsch/OK WM 2015

 

Im letzten Dezember machten die Spieler der Nati ganz neue Erfahrungen. Jetzt wissen sie, wie es sich anfühlt, wenn man den amtierenden Weltmeister schlägt. Nati-Trainer Tibor Kapanek macht Zwischenbilanz, ordnet den Sieg ein und sagt, worauf er in den verbleibenden vier Monaten bis zur WM in Zug (18. bis 28. Juni) besonderen Wert legt.


Tibor Kapanek, in rund vier Monaten findet in Zug die Streethockey‐WM statt. Wo steht die Mannschaft?

Zuletzt war in der Nationalliga A Winterpause. Die Spieler bereiten sich deshalb in ihren Klubs für die WM individuell nach unseren Vorgaben vor. In den verbleibenden Monaten bis zur WM ist es enorm wichtig, dass jeder Spieler diese Zeit optimal für sich nutzt und sich bestmöglich in Form bringt. Jeder einzelne Spieler weiss von mir, wo er sich noch verbessern muss. 


Haben Sie bereits selektioniert und wann machen Sie den definitiven Schnitt?

Den ersten Kaderschnitt erfolgte im Sommer 2014. Somit bestreiten wir seit September die Vorbereitung mit 5 Torhütern und 28 Spielern. Mit dieser Mannschaft werden wir auch an  internationalen Turnieren in Tschechien und der Slowakei im Februar teilnehmen. Anschliessend werden wir das Kader um einen Torhüter und drei Spieler reduzieren. Der letzte finale Schnitt für das WM-Kader erfolgt Mitte Mai, nach den Playoffs der Nationalliga A. Wir werden mit 22 Spielern und 3 Torhütern nach Zug reisen.


Bereits im letzten Jahr hat die Mannschaft Spiele gegen Tschechen und die Slowakei ausgetragen. Da ereignete sich doch etwas Historisches?

An der Pilsen Challenge haben wir zweimal 2:7 gegen Tschechien und einmal 0:7 gegen die Slowakei verloren. In unserem vierten und letzten Spiel innert drei Tagen haben wir dann den aktuellen Weltmeister Slowakei 6:5 besiegt – erstmals.


Was gab den Ausschlag für diesen Sieg?

In den beiden Aufeinandertreffen gegen die Slowakei, konnten wir insgesamt ganz gut mithalten und kreierten auch entsprechend Chancen. In der ersten Partie war uns aber ein Tor vergönnt. Wir kassierten auch zu viele Strafen, was dazu führte, dass wir vier von sieben Toren in Unterzahl erhielten. Sicherlich eine zu hohe Hypothek auf diesem Niveau. Für das letzte Spiel erwarteten wir Trainer vom Team eine deutliche Reaktion. Das habe ich auch in der Matchvorbereitung thematisiert. Nach zwei Dritteln lagen wir noch 2:4 zurück. Uns gelangen aber danach im letzten Drittel vier Tore und wir siegten gegen den amtierenden Weltmeister 6:5. Es war ein historischer Sieg für die Schweiz gegen eine Top-3-Mannschaft.


Was ziehen Sie insgesamt für Schlüsse aus diesen Spielen?

Die vier Spiele im Dezember gegen die beiden Mannschaften haben uns deutlich aufgezeigt, wo wir stehen. Die teilweise hohen Niederlagen waren sicherlich auch ein Schuss vor den Bug – zum richtigen Zeitpunkt. Insbesondere erhielten wir vom aktuellen Vizeweltmeister Tschechien eine Lektion, wie man schnelles und modernes Streethockey spielt. Auf diesem Niveau können nämlich Details einen Match entscheiden: sei es ein individueller Fehler, die Disziplin über 45 Minuten, die Specialteams oder eine Top Torhüter-Leistung.


Was haben Sie dieses Jahr als Vorbereitung am die WM in Zug vom 19. bis 28.Juni alles noch geplant?

Neben weiteren Trainingslagern werden wir wie erwähnt an zwei Turnieren im Februar teilnehmen. Am Pilsencup trafen wir auf die stärksten Klubmannschaften aus Tschechien und der Slowakei. Bereits zwei Wochen später nehmen wir am Drei-Länderturnier in der Slowakei teil. Erneut spielen wir jeweils zwei Partien gegen Tschechien und gegen die Slowakei. Darauf richtet sich auch unser Fokus. Es wird der letzte offizielle Ernstkampf in der Vorbereitungsphase sein. Anschliessend werden die Spieler erneut individuell in ihren Klubs trainieren. Die drei Wochenenden vor der WM werden nochmals für spezielle Trainings genutzt. Wir werden auch im Umfeld alles Mögliche vorkehren, um den Spielern bestmöglichste Bedingungen bieten zu können.


Ist die WM denn schon ein grosses Thema bei den Spielern?

Die bevorstehende Heim-WM ist sicherlich in den Köpfen der Spieler ein fester Bestandteil. Jeder möchte bei diesem Höhepunkt dabei sein. Wir freuen uns sehr auf diesen besonderen Anlass hier in Zug. Momentan liegt der Fokus aber noch bei den Trainings und den Vorbereitungsspielen. Aber wir werden sicherlich rechtzeitig umschalten und uns mit der WM befassen.

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